Sacher-Druck GmbH

Verlag "Der Ringer" 

13.05.2016

„Ein lachendes und ein weinendes Auge“

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Ehrungen und Verabschiedung von Kampfrichtern im Ringer-Bezirk Main-Spessart
 
Goldbach.
Zwei Ehrungen und eine Verabschiedung standen im Mittelpunkt einer außerordentlichen und gleichzeitig außergewöhnlichen Sitzung der Kampfrichter des Ringer-Bezirks Main-Spessart.
 
„Ich sehe die Sitzung heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ ließ Bezirks-Kampfrichter-Referent Heinrich Wissel (Hohl) tief in seine Gefühlswelt vor dem Treffen der Referees vom bayerischen Untermain blicken.
 
Das „lachende“ Auge: Bezirks-Vorsitzender Michael Lefebvre und Heinrich Wissel gratulierten Ramona Scherer (Edelbach) und Jeffrey Spiegel (Niedernberg) zum Erwerb der internationalen Kampfrichter-Lizenz. Die 36-jährige Scherer, die für RLZ Aschaffenburg pfeift und seit 2000 die Kampfrichter-Lizenz und seit 2005 die Bundes-Lizenz besitzt, und der 28-jährige , der für seinen Heimatverein KSC Niedernberg pfeift und seit 2004 die Kampfrichter-Lizenz und seit 2007 die Bundeslizenz besitzt, haben anlässlich der Veteranen-Weltmeisterschaften vom 13. Bis 18. Oktober 2015 in Athen erfolgreich alle theoretischen und praktischen Hürden gemeistert – mit dem Erwerb der Lizenz der Lizenz der internationalen Ringer-Welt-Organisation UWW (Anmerkung: United World Wrestling) ist das Duo berechtigt, internationale Wettkämpfe zu leiten. Das Besondere: Ramona Scherer und Jeffrey Spiegel sind seit fast vierzig Jahren, seit dem 1978 bei einem tragischen Arbeitsunfall verstorbenen Kleinostheimer Philipp Seitz (Kleinostheim), die ersten Referees vom bayerischen Untermain, die die internationale Lizenz besitzen. „Wir sind sehr stolz auf euch,“ erklärten Michel Lefebvre und Heinrich Wissel unisono, und wünschen euch für die Zukunft auf den internationalen Matten alles Gute und viel Erfolg.!
 
Das „weinende“ Auge: Mit Walter Wölfelschneider (Obernburg) wurde, so Michel Lefebvre und Heinrich Wissel in ihrer laudatio, „einer der engagiertesten und erfolgreichsten“ Kampfrichter vom bayerischen Untermain offiziell verabschiedet. Der 54-jährige, der seit Erwerb der Kampfrichter-Lizenz im Jahr 1999 für seinen Heimatverein SRC Obernburg pfeift und seit 2002 die Bundes-Lizenz besitzt, hat seine Kampfrichter-Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen beendet. Im Ringer-Bezirk Main-Spessart war Walter Wölfelschneider seit dem Jahr 2000 ununterbrochen stellvertretender Kampfrichter-Referent. „Ich möchte dir für die geleistete Arbeit Anerkennung und Respekt sowie insbesondere für die konstruktive Mit- und Zusammenarbeit seit dem Jahr 2005 als mein Stellvertreter ganz herzlich danke sagen“, würdigte Heinrich Wissel.
Höhepunkt in der Kampfrichter-Laufbahn von Walter Wölfelschneider waren der Einsatz im Finale um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft im Jahr 2014 und die Berufung in den DRB-Kampfrichter-Ausschuss im Jahr 2015. „Ausdruck von Anerkennung und Wertschätzung deiner Tätigkeit als Kampfrichter, so Heinrich Wissel, die in der Vergangenheit mit dem Groß-Auheimer Wilhelm Nees und dem Kleinostheimer Philipp Seitz sowie zuletzt im Jahr 2006 mit dem Wasserloser Wolfgang Reising bislang nur drei Referees vom bayerischen Untermain erfahren haben.
 
In den Nachwahlen für die Ämter der stellvertretenden Kampfrichter-Referenten im Bezirk Main-Spessart, die nach dem Karriereende der bisherigen Stellvertreter Walter Wölfelschneider und Christian Lotz erforderlich wurden, wurden Alexander Geck (Großostheim) und Simon Körner (Heinrichsthal) jeweils einstimmig gewählt.
 
Foto (privat): Die „Hauptakteure“ einer „besonderen“ Sitzung der Kampfrichter des Ringer-Bezirkes Main-Spessart (von links nach rechts): Bezirks-Kampfrichter-Referent Heinrich Wissel, Bezirks-Vorsitzender Michel Lefebvre, Ramona Scherer, Jeffrey Spiegel, Walter Wölfelschneider.

Admin - 09:31:30 @ Hessen | Kommentar hinzufügen

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